Rückblick auf das Jahr 2020

von Beate Haub

Liebe Besucher_innen unserer Chor-Homepage,

manch einer mag sich vielleicht fragen, was macht denn der Kirchenchor – gibt’s den überhaupt noch?
Hier nun ein kleines Lebenszeichen – Ja, es gibt uns noch!
Aber was ist zu sagen zu einem Chor-Jahr ohne einen einzigen Chorauftritt?!
Die Ereignisse im Jahr 2020 stellen eine nie gekannte Zäsur in der Geschichte des Kirchenchores dar.
Kurz vor den finalen Bühnenproben Anfang März 2020 mussten die Theatervorstellungen schweren Herzens abgesagt werden. Eine Entscheidung, die letztlich unausweichlich und richtig war, denn kurz danach kam der erste völlige „Lockdown“. (Hinweis: Auch im Jahr 2021 kann leider aus den bekannten Gründen nicht Theater gespielt werden! Hoffen wir auf 2022!)
Keine Proben – keine Treffen! Aber der Kontakt untereinander wurde von der Vorsitzenden Pia Lang und Chorleiter Timo Rieth immer per E-Mail bzw. per Telefon aufrecht erhalten. Informationen zur Situation in der Pandemie wurden rundgeschickt sowie immer auch ein musikalischer Gruß – ein Lied zum Mitsingen zuhause oder einfach zum Genießen.
Über den Sommer durften dann – unter strengen Hygieneregeln – Chorproben in kleiner Gruppe in der Kirche stattfinden.
Es war für alle Teilnehmenden eine besondere Erfahrung! Das Singen mit großen Abständen erforderte ein genaues Hinhören auf die anderen Stimmen und diente sicherlich auch der besseren Selbstwahrnehmung der eigenen Stimme.
Zwischenzeitlich haben sich aus den Reihen des Chores immer wieder Sängerinnen und Sänger bereit erklärt, besondere Gottesdienste als Schola oder Vokalquartett zu gestalten.
Eine kleine Gruppe des Jugendchores hat zudem die Erstkommunion, die als Openair-Gottesdienst im Pfarrhof gefeiert wurde, musikalisch gestaltet, und die Schola konnte Anfang Oktober immerhin mit acht Kindern im Erntedankgottesdienst singen. All das ersetzt natürlich nicht die üblichen Aktivitäten unserer Chorgruppen, zumal Singen und gemeinsames Proben seit Herbst wieder komplett verboten ist.
Auch der Vorstand hat sich an die neuen Gegebenheiten angepasst und hält seine Vorstandssitzungen nun als digitale Konferenzen ab.
Zu Weihnachten erhielten alle aktiven Chormitglieder ein kleines Weihnachtsgeschenk.
Das Singen fehlt – in unseren Gottesdiensten und in unseren Chorproben – das Zusammensein fehlt!
ABER – es werden auch wieder Zeiten kommen, in welchen wir singen werden. Es werden andere Zeiten sein, aber es heißt ja „Musik ist die Sprache der Seele“! Sie wird nicht verstummen!
Auf ein gesundes Wiedersehen und –hören – hoffentlich noch in 2021!
Euer / Ihr
Katholischer Kirchenchor „Cäcilia“ 1838, Lörzweiler

Beate Haub, Schriftführerin

Kommentare sind geschlossen.